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Telematikinfrastruktur

KBV sieht eAkte als Gemeinschaftsprojekt

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen hat angekündigt, bei der Definition der semantischen Interoperabilität für die elektronische Patientenakte weitere Beteiligte einzubeziehen.

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BERLIN..„Fürchtet Euch nicht“, sagte Gassen am späten Nachmittag im Gesundheitsausschuss des Bundestags. „Wir werden den Austausch mit allen Beteiligten suchen und die Interoperabilität als Gemeinschaftsprojekt auf die Straße bringen“, sagte Gassen. Bis 2021 müssen die Kassen allen Versicherten eine elektronische Patientenakte anbieten.

Zuvor hatten Vertreter der Krankenkassen und der Industrie auf Nachfrage von Abgeordneten kritisiert, dass die KBV mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) die Federführung bei diesem Projekt übertragen bekommen soll. Die KBV habe in der Vergangenheit nicht immer den Nachweis ausreichender Kompetenz in diesen Fragen erbracht.

Der Vorsitzende des bvitg schlug vor, stattdessen eine Koordinierungsstelle einzurichten. Gassens Konter: „Ich warne vor einem weiteren Arbeitskreis. Dann können wir diese Fragen in großer Runde weitere 15 Jahre diskutieren.“ Das ist in etwa die Spanne, in der über die bislang nur rudimentär vorhandenen Funktionen der Gesundheitskarte diskutiert wird. (af)

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