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E-Health

Saudi-Arabien beansprucht Führungsrolle

Riad will bei der digitalen Gesundheit künftig als Global Player agieren.

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RIAD. Saudi-Arabien hat sich zum Ziel gesetzt, ein vollständig integriertes Gesundheitssystem zu schaffen. Als Vehikel soll dabei der breite E-Health-Kosmos dienen, wie es von Seiten des saudischen Gesundheitsministeriums (MOH) heißt.

E-Health solle dabei als wesentlichen Beitrag zur Schließung der Lücke zwischen einem abnehmenden Finanzrahmen und einer zunehmenden Nachfrage im saudischen Gesundheitssystem dienen.

Zudem ist der Gesundheitssektor für Saudi-Arabien eines der zentralen Felder, um international konkurrenzfähiger zu werden – auch, wenn es um das Anziehen ausländischer Investoren geht. Erst vor Kurzem hat das streng wahhabitisch geführte, autoritäre Königreich die Vision 2030 und den Nationalen Transformationsplan (NTP) vorgestellt.

Das MOH verfolgt nach eigenen Angaben einen maßvollen Ansatz, um sowohl auf Patienten als auch auf medizinische Einrichtungen einzuwirken, indem es in innovative und fortschrittliche E-Health-Technologien investiert – und zwar in Form digitaler Initiativen.

Eine dieser Initiativen trägt den Namen „MAWID“ („Termin“). Die App sei entwickelt worden, um ihren Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Gesundheitspflege selbst zu verwalten und mehr Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Die App zentralisiere und automatisiere Überweisungen innerhalb des gesamten Gesundheitssystems, indem sie die medizinischen Einrichtungen elektronisch verbinde und deren Arbeit effizienter gestalte. Unter anderem werde auch die Zufriedenheit der Patienten in Echtzeit erfasst.

„Unser Ziel ist es, dass das Königreich auf diesem Gebiet führend sein soll, und MAWID ist ein Teil dieser Vision“, betont der saudische Gesundheitsminister Dr. Tawfig al Rabiah. (maw)

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