Ärzte Zeitung, 09.09.2009

Kassen drohen mit Fristende

Gesundheitsministerium: Lesegeräte müssen eGK-kompatibel sein

ESSEN (iss). Die Krankenkassen in Nordrhein werden die Anschaffung von Lesegeräten für den Rollout der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nur noch bis zum 31. Oktober finanziell fördern. "Die Frist endet definitiv an diesem Tag", sagte Matthias Redders vom nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium auf der Messe IT-Trends Medizin in Essen.

Da die Frist für die Pauschalen bereits einmal von Ende Juni auf Ende Oktober verlängert wurde, rechneten viele Ärzte offensichtlich mit einem weiteren Aufschub. Das sei nicht der Fall, sagte Redders.

Er wies darauf hin, dass die Pauschalen nur für eGK-kompatible Geräte bezahlt werden. "Wer ein MKT Plus-Gerät kauft, bekommt dafür kein Geld."

Lesen Sie dazu auch:
Geteiltes Urteil der Ärzte zur E-Card

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