Ärzte Zeitung, 19.12.2011

AOK NordWest gibt bei E-Card Gas

KIEL (reh). Tempo bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) macht nun auch die AOK NordWest. Noch vor Weihnachten sollen 300.000 Versicherte mit ihrer persönlichen eGK ausgestattet sein, meldet die Krankenkasse.

"Damit erfüllen wir nicht nur die vom Gesetzgeber verlangten zehn Prozent, sondern überschreiten die Zielmarke deutlich", sagt Dr. Dieter Paffrath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK NordWest.

Denn bei insgesamt 2,8 Millionen Versicherten hätte die Kasse in diesem Jahr nur an 280.000 von ihnen die neue Karte verteilen müssen. Bis spätestens 2013 werden - so wie es der Gesetzgeber verlangt - schrittweise alle 2,8 Millionen Versicherten der AOK NordWest ihr persönliches Exemplar vorliegen haben, berichtet die Kasse.

Auch die AOK Rheinland meldete erst kürzlich, dass sie ihr Soll von 300.000 ausgegebenen eGK in diesem Jahr längst erfüllt habe.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »