Ärzte Zeitung online, 13.02.2014

Gesundheitskarte

Foto beschäftigt den Bundestag

BERLIN. Die Debatte um die von den Kassen nicht ausreichend geprüften Fotos der Versicherten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat am Mittwoch (12. Februar) auch den Weg in den Bundestag gefunden. Im Gesundheitsausschuss machten Grüne und Linke deutlich, dass wegen der sensiblen Gesundheitsangaben an die Datensicherheit höchste Ansprüche zu stellen seien.

Angeblich hätten manche Versicherte irgendwelche Fotos oder solche von Prominenten eingereicht, hieß es, was offenbar zunächst unentdeckt geblieben ist. Die Parlamentarische Gesundheits-Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) wies allerdings den Eindruck zurück, dass den Kassen massenhaft falsche Bilder eingereicht worden seien.

Außerdem sei die Identitätsfeststellung nicht nur Sache der Kassen, sondern auch der Ärzte. Eine ähnliche Auffassung hatte bereits das Bundesgesundheitsministerium vertreten.

Widmann-Mauz führte aber auch an, dass sich auf der Karte selbst derzeit keine weitergehenden medizinischen Daten befänden. Für medizinische Daten würden im Übrigen höchste Sicherheitsanforderungen gelten, stellte die Gesundheits-Staatssekretärin klar. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sterberate sinkt

9:55 Seit 1988 wurden in der EU Millionen Todesfälle vermieden, weil Krebs verhindert oder früh erkannt und geheilt werden konnte. Obwohl die Sterberate insgesamt sinkt, sind Forscher vor allem bei Frauen alarmiert. mehr »

Dr. Gunter Hauptmann verzichtet auf KBV-Kandidatur

Der saarländische KV-Chef Dr. Gunter Hauptmann wird nicht für den KBV-Vorsitz kandidieren. Das hat Hauptmann am Vormittag am Rande einer Pressekonferenz in Saarbrücken erklärt. mehr »

Lebenserwartung wird 90 Jahre übersteigen

Lange zweifelten Experten daran: In manchen Ländern könnte die Lebenserwartung bis 2030 auf 90 Jahre steigen. Auch die Deutschen werden älter. mehr »