Ärzte Zeitung, 28.07.2015

E-Health-Gesetz

Pflegelobby fordert mehr Zugriffsrechte

BERLIN. Im Zuge des geplanten E-Health-Gesetzes fordert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) weitergehende Zugriffsrechte für Pflegeeinrichtungen. Elektronische Gesundheitskarte funktioniert nicht ohne die Pflege / bpa begrüßt erste Änderungen im Entwurf zum eHealth-Gesetz, fordert aber weitergehende Zugriffsrechte für Pflegeeinrichtungen.

Der bpa begrüße, dass es einen elektronischen Entlassbrief der Krankenhäuser geben, Patienten einen Anspruch auf einen ärztlichen Medikationsplan erhalten und die Ärzte sowie Apotheker Medikationspläne elektronisch über die elektronische Gesundheitskarte austauschen sollen. Der bpa fordere dennoch offene Schnittstellen für die Pflege. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »