Ärzte Zeitung, 06.03.2009

"Wir kommen an E-Health nicht vorbei"

HANNOVER (reh). Dass E-Health weit mehr als nur Spielerei ist, zeigte sich in der Auftaktrede von Staatssekretär Klaus Theo Schröder zum TeleHealthCongress auf der CeBIT 2009. Ohne E-Health lasse sich der hohe medizinische Standard in Deutschland nicht halten.

Eine Alternative gibt es laut Schröder nicht. Denn die Anzahl der Daten steige kontinuierlich und sei von Ärzten irgendwann nicht mehr wie bisher auswertbar und interpretierbar. Exzellente Medizin benötige aber Daten für Diagnose und Therapie. Und sie brauche diese für die Versorgung in der Fläche. Ohne Informations- und Kommunikationstechnik sei das nicht umsetzbar.

Dabei sah Schröder für diese Sparte in fünf bis zehn Jahren dieselbe Bedeutung wie sie heute die Röntgentechnik habe. Für Schröder ist das ein Grund, in Deutschland die Chancen des "Home-Marktes" zu nutzen. Schließlich gehe es auch um die Wettbewerbsfähigkeit und 4,3 Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Tele-Szenarien mit Zukunft

Lesen Sie dazu auch:
Vernetzung vom Fahrrad bis in die Arztpraxis

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »