Ärzte Zeitung, 23.07.2015

Teleophthalmologie

Ministerin Huml wirbt für die Telemedizin

GMUND. Auf der Kabinettsklausur in St. Quirin hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) kürzlich eine Bresche für die Telemedizin im Freistaat geschlagen.

Sie will die augenärztliche Versorgung in Alters- und Pflegeheimen durch Telemedizin verbessern. "Mit dem Projekt" zum mobilen Tele-Augenkonsil, so betonte Huml anlässlich dessen Vorstellung, "soll der Zugang zu einer hochwertigen augenärztlichen Versorgung gerade für Patienten in Pflegeheimen erleichtert werden".

Das sei wichtig, denn eine bessere augenärztliche Versorgung könne für Heimbewohner viele Erleichterungen im Alltag mit sich bringen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt zur "Entwicklung eines mobilen, telemedizinisch-vernetzten Augenuntersuchungssystems" (MTAU) mit knapp 300.000 Euro. Träger des Projekts sind niedergelassene Augenärzte in Kösching und Hof.

Weitere Partner des Projekts sind das Tele-Ophthalmologische Institut als augenärztlicher Konsiliarius und die talkingeyes&more GmbH als technischer Partner. Die Bayerische TelemedAllianz ist Projektbegleiter. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »