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Telemedizin

Freie Ärzteschaft übt Kritik an der Video-Sprechstunde

Dass sich Videosprechstunden nicht verhindern lassen, ist der Freien Ärzteschaft (FÄ) zwar klar.

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Kassel. "Sollte dies für Patienten und Ärzte hilfreich sein, wird sich die Telekonsultation in einem freien Markt etablieren", sagte etwa der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich anlässlich der jüngsten Klausurtagung in Kassel. Trotzdem mahnt der Verband, dass Videosprechstunden keinen einzigen Arzt ersetzten.

Die Ursachen für die Mängel im Gesundheitswesen würden weiter ignoriert. Denn der Arzt, der die Videosprechstunde mache, so Dietrich, könne nicht gleichzeitig in der realen Sprechstunde Patienten behandeln.

Er fürchtet sogar , dass sich durch den Videokontakt Diagnosestellung und letztlich die Behandlung verzögern, da der Patient über die Leitung nicht körperlich untersucht werden könne. Die Freie Ärzteschaft tritt immer wieder als Kritiker der Telematikinfrastruktur auf. Sie vertritt rund 2000 Ärzte. (reh)

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