Ärzte Zeitung, 25.08.2008

Geld-Experten kämpfen mit der Finanzkrise

NEU-ISENBURG (lu). Nur drei von 80 untersuchten Banken und Vermögensverwaltern haben seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 positive Renditen erzielt, wie eine Untersuchung ergab. Ein Institut verzeichnete sogar ein Minus von bis zu 40 Prozent.

Diese Zahlen basieren auf einer Untersuchung des Wirtschaftsmagazins "Capital" in Kooperation mit der WSH Deutsche Vermögenstreuhand.

WSH hat rund 130 Kundendepots bei 80 Finanzmanagern aus Deutschland, der Schweiz und den USA für den Zeitraum von Mitte 2007 bis Mitte 2008 ausgewertet. Danach verloren die Depots im Median 4,8 Prozent an Wert - das heißt: Die eine Hälfte der Geldmanager schnitt schlechter ab als dieser Wert, die andere besser. Beim schlechtesten Verwalter betrug das Minus fast 40 Prozent.

Kunden sollten Verwaltern, deren Ergebnisse leicht ins Minus gerutscht sind, nicht gleich den Rücken kehren. "In diesem ruppigen Börsenumfeld sind Ergebnisse nahe der Nulllinie schon eine sehr gute Leistung", sagt Finanzprofessor Wolfgang Gerke. Über den Wechsel des Beraters nachzudenken lohne aber, wenn der Verwalter ein negatives Ergebnis von 15 oder sogar 20 Prozent verbucht.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10151)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »