Ärzte Zeitung, 17.11.2008

Ist der Tiefpunkt an der Börse jetzt wirklich erreicht?

Automobilbranche ist jetzt das Sorgenkind der Anleger

FRANKFURT AM MAIN (th). Nach dem Tiefpunkt Mitte vergangener Woche scheinen die Börsianer beschlossen zu haben, dass nun die Kaufgelegenheit günstig sei: Dank anziehender Nachfrage auf der Käuferseite drehte der Dax zum Wochenausklang deutlich ins Plus.

Einen Kurssprung von 27 Prozent verzeichnete Continental, wo die EU-Kommission grünes Licht für die Anmeldung der Übernahme durch den Schaeffler-Konzern gab. Gleichwohl bleibt die Automobilbranche das Sorgenkind an der Börse: Nachdem bekannt wurde, dass Opel Staatshilfe benötigt, fielen die Aktien von BMW und VW deutlich zurück.

Angesichts der allgemein schwachen Konjunktur raten die Analysten des Frankfurter Vermögensverwalters Maintrust zum Einstieg in Unternehmen mit marktführender Stellung, solider Finanzierung und großen Grundstücks- oder Immobilienbeständen. Hier biete sich auf Sicht der kommenden Jahre ein großes Kurspotenzial, heißt es dort. Als Kaufgelegenheit sieht die Hamburger Sparkasse den Energieversorger E.ON.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »