Ärzte Zeitung, 20.01.2010

Versicherungen: Zahl der Beschwerden sinkt

Versicherungsombudsmann hat weniger zu tun

KÖLN (akr). Der Versicherungsombudsmann verzeichnet einen leichten Rückgang der Zahl der Kundenbeschwerden. Im vergangenen Jahr machten Verbraucher insgesamt 18 145 Eingaben an die Schiedsstelle, das waren 3,7 Prozent weniger als 2008.

Rückläufig waren vor allem die Beschwerden über die Verzinsung und die Beteiligung an den stillen Reserven, die Lebensversicherer ihren Kunden gewähren. Der vermutete Grund: "Es könnte sein, dass die Versicherer den Kunden die Zusammenhänge besser erklären", sagte Ombudsmann Günter Hirsch.

Verbraucher können sich kostenlos an den Ombudsmann wenden, wenn sie mit der Entscheidung ihres Versicherers nicht einverstanden sind. Er kann bis zu einer Summe von 5000 Euro für das Unternehmen bindende Entscheidungen treffen, darüber hinaus hat sein Votum empfehlenden Charakter. Für die private Krankenversicherung ist Hirsch nicht zuständig, für diese Sparte gibt es einen eigenen Ombudsmann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »