Ärzte Zeitung, 15.02.2010

Länder wollen Elterngeld einfacher berechnen

BERLIN (dpa). Die Länder wollen das Elterngeld auf der Basis von Pauschalen einfacher berechnen und fordern dafür vom Bund eine Gesetzesänderung.

Der Bundesrat beschloss am Freitag eine entsprechende Initiative, die jetzt im Bundestag behandelt werden muss. Elterngeld wird als Lohnersatz bis zu 14 Monate nach der Geburt eines Kindes gezahlt. Es ersetzt 67 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens - maximal 1800 Euro. 

Die Verwaltungen seien durch die bisherige Form der Einkommensermittlung "in unvertretbar hohem Maße belastet", kritisieren die Länder. Sie möchten das Nettoeinkommen und damit die Höhe des Elterngeldes künftig ähnlich wie das Arbeitslosengeld I mit Hilfe pauschaler Sätze und fiktiver Steuern berechnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »