Ärzte Zeitung, 07.06.2010

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Modekonzern Gerry Weber strickt Erfolgsstory weiter

Der Name Gerhard Weber ist in diesen Tagen eng mit dem Leistungssport verknüpft. So engagiert sich der Unternehmer finanziell für die Rettung des angeschlagenen Fußballzweitligisten Arminia Bielefeld, und am Samstag begann das achttägige nach seinem Modekonzern Gerry Weber benannte Tennisturnier in Halle/Westfalen. Auf der Hauptversammlung, auf der eine Dividende von 0,85 Euro je Anteilschein beschlossen wurde, sprach der Unternehmer aber erst einmal. Dort betonte der Vorstandschef, dass die Gesellschaft neue Wege bei Beschaffung und Absatz gegangen sei und sich die daraus erzielten Wettbewerbsvorteile nachhaltig auszahlten. Derweil hat die Umsatzprognose für das Fiskaljahr (per 31.10.) von 615 Mio. bis 620 Mio. Euro Bestand. Den Grundstein hatten die Westfalen im Auftaktquartal (Erlöse: 139,8 Mio. Euro) gelegt. Dennoch dürfte eher die Rentabilität im Mittelpunkt stehen, so dass Gerry Weber die Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern am Geschäftsjahresende bei 13% (Vorjahr 12%) sehen will. Dieses Ziel ist realistisch. Da der Titel akzeptabel bewertet ist, bietet das aktuelle Kursniveau eine Einstiegschance.

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