Ärzte Zeitung, 14.12.2011

Versicherungen von Billigfliegern nicht zu empfehlen

BERLIN (ava). Fällt der Urlaub ins Wasser, kann es teuer werden. Da ist eine Versicherung oft sinnvoll. Reiserücktritt-Versicherungen von Billig-Fluggesellschaften sind jedoch laut Stiftung Warentest oft nicht zu empfehlen.

Die Experten kritisieren, dass bei vielen Angeboten 20 Prozent Selbstbeteiligung fällig werden. Die Stiftung Warentest rät dagegen zu Tarifen ohne Selbstbeteiligung.

Den Testern zufolge bieten die Versicherungspartner der Airlines oft bessere und günstiger Angebote als die Billigflieger selbst.

Bei Streit an Versicherungsombudsmann wenden

Auffallend sei, so der Testbericht, dass Reiseversicherer, die eine Kooperation mit Billigfluggesellschaften Rücktrittsschutz anbieten, ihre eigenen guten Tarife auf ihren Websites verstecken.

Während sie Airline Kunden meist nur befriedigende Angebote unterbreiten, bieten sie auf ihren eigenen Internetseiten bessere Policen an. Einen Link auf diese guten Angebote gibt es bei den Billigfliegern meistens nicht.

Im Streitfall lohnt es sich laut Stiftung Warentest, sich an den kostenlosen Versicherungsombudsmann zu wenden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »