Ärzte Zeitung, 21.02.2012

Kommunikation der Banken gut bewertet

HAMBURG (eb). 69 Prozent der Deutschen sind mit der Kommunikation ihrer Bank zufrieden. Jeder Vierte stuft den Kundenkontakt als mittelmäßig ein (25 Prozent), der Rest bewertet ihn als schlecht oder sogar sehr schlecht. Damit schneiden Banken in der Kundengunst besser ab als Versicherungen.

Zum Vergleich: Von den Versicherungskunden sind 61 Prozent mit der Kommunikation ihres Instituts zufrieden - acht Prozentpunkte weniger als bei Kreditinstituten. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1000 Bundesbürgern.

Versicherungen sollen individuelle Infos liefern Danach gefragt, wo sie bei der Kundenkommunikation der Institute Verbesserungspotenzial sehen, stehen bei den Versicherungskunden individuell abgestimmte Informationen an erster Stelle. 29 Prozent der Deutschen wünschen sich von ihrer Assekuranz stärker auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Hinweise zu wichtigen Policen. Weitere 20 Prozent möchten in Zukunft besser über neue Produkte informiert werden.

Kunden wünschen sich individuelle Informationen

Bei den Bankkunden stehen vor allem individuell abgestimmte Informationen ebenfalls auf der Wunschliste. Knapp 22 Prozent wollen von ihrem Institut noch besser auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Infos zu Geldanlagen erhalten. Fast ebenso viele würden sich freuen, künftig besser über neue Produkte auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Noch wichtiger ist ihnen allerdings die Sicherheit beim Online-Banking. 25 Prozent der Deutschen wünschen sich von ihrem Kreditinstitut mehr Informationen zu dem Thema. Dieser Aspekt steht damit bei den Bankkunden ganz oben auf der Wunschliste zur Verbesserung der Kundenkommunikation der Geldhäuser.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »