Ärzte Zeitung, 26.04.2012

Immoinvest: SEB versucht Befreiungsschlag

FRANKFURT/MAIN (hai). Die SEB will ihren eingefrorenen offenen Immobilienfonds Immoinvest am 7. Mai für einen Tag öffnen.

Bis zum Vortag müssen sich die Anleger des 6,3 Milliarden Euro schweren Investmentvehikels entscheiden, ob sie ihr Kapital abziehen oder im Fonds lassen wollen.

Fließt mehr Geld ab, als an liquiden Mitteln vorhanden ist, wird der Fonds abgewickelt. Die SEB beziffert die Bruttoliquidität mit 30 Prozent, das entspräche rund 1,89 Milliarden Euro.

Zuvor wurde der Wert der Anteilsscheine um fünf Prozent abgewertet. Läuft der Fonds weiter, besteht die Chance, dass der Verlust durch steigende Immobilienwerte wieder wettgemacht wird.

"Anleger, die einen hohen Anteil ihres Vermögens im Fonds investiert haben, sollten trotz Wertabschlags aussteigen, um möglichst viel des vorhandenen Kapitals zu retten", empfiehlt Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg dennoch.

Alle anderen müssten selbst abwägen, ob es riskanter ist, im Fonds zu bleiben oder den Wertverlust hinzunehmen und einen Schlussstrich unter das Engagement zu ziehen.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10237)
Organisationen
SEB (57)
Personen
Niels Nauhauser (33)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »