Ärzte Zeitung online, 11.05.2012

Fresenius sammelt eine Milliarde Euro für Rhön-Klinikum AG

BAD HOMBURG (dpa). Der Gesundheitskonzern Fresenius hat sich 1,01 Milliarden Euro am Kapitalmarkt besorgt. Mit der Kapitalerhöhung will er die Übernahme des Klinikbetreibers Rhön finanzieren.

13,8 Millionen neue Stammaktien seien zum Preis von 73,50 Euro je Aktie ausgegeben worden, teilte Fresenius mit. Die Kapitalerhöhung trägt rund ein Drittel zum angekündigten Kauf des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum AG bei.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung wolle sich an der Kapitalerhöhung im Umfang von mindestens 90 Millionen Euro beteiligen, hieß es am Freitagvormittag.

Die neuen Aktien seien für das Geschäftsjahr 2012 voll dividendenberechtigt. Sie seien jedoch nicht berechtigt zum Bezug der für das Geschäftsjahr 2011 vorgeschlagenen Dividende, die am 14. Mai 2012 gezahlt werden soll.

Ende April hatte Fresenius das Angebot vorgelegt, den Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum für 3,1 Milliarden Euro kaufen zu wollen, um so den mit Abstand größten privaten Krankenhaus-Konzern zu bilden.

Den Abschluss der Transaktion strebt Fresenius im 3. Quartal 2012 an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »