Ärzte Zeitung, 31.05.2012

Erbschaften werden wertvoller

BERLIN (dpa). Erben in Deutschland können mit deutlich größeren Nachlässen rechnen. Gut jede fünfte Erbschaft (22 Prozent) habe künftig einen Wert von 100.000 Euro und mehr.

Das ergab eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

Bislang waren es nach einer Umfrage aus dem Vorjahr 15 Prozent. Streit ums Erbe ist demnach in vielen Fällen programmiert: Jeder vierte Nachlassempfänger erwarte Konflikte.

Der Wert der Erbschaften steigt laut Studie, weil immer öfter Immobilien enthalten seien. Dies ist demnach in 55 Prozent der Erbschaften der Fall, während Geld mit 53 Prozent nur noch an zweiter Stelle liege.

Es folgen Möbel, Autos und Schmuck. Mehrfachnennungen waren möglich. Allensbach befragte im März 1613 Bundesbürger ab 16 Jahren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »