Ärzte Zeitung, 15.09.2012

PLATOW-Empfehlung

Kommt Sanochemia aus dem Tal der Tränen?

Sanochemia ist im Aufwärtstrend. Das Papier des österreichischen Pharmaherstellers arbeitet sich zwar nicht mit Riesenschritten, aber doch mit einem gewissen Nachdruck nach oben.

Sanochemia ist ein gutes Beispiel für eine Aktie, die analytisch bereits eine ganze Weile preiswert war, aber immer noch preiswerter wurde. So liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis schon geraume Zeit unter 1, momentan beträgt es ungewöhnlich niedrige 0,4.

Für jeden Euro Umsatz müssen Investoren derzeit an der Börse weniger als 60 Cent bezahlen. Das gedrückte Kursniveau spiegelt eine gehörige Portion Skepsis der Anleger wider.

Mit Recht, die Wiener hatten in den vergangenen Jahren mehrmals herb enttäuscht. Momentan produzieren sie für die Radiologie und Tiermedizin. Drittes Standbein ist die Auftragsproduktion.

Für Investoren bleibt Sanochemia in jedem Fall ein heißer Ritt. Deshalb ist die Aktie (1,58 Euro) trotz der günstigen Bewertung nur für mutige Anleger mit starken Nerven geeignet. Investoren sollten mit Staffellimit 1,58 und 1,50 kaufen und Investments bei 1,24 Euro absichern.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10151)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »