Sonntag, 30. August 2015
Ärzte Zeitung, 21.01.2013

Platow-Empfehlung

BB Biotech - Mehr als nur Celgene

Mit einer Aktie seit Silvester 25 Prozent verdienen, und das mit der größten Position im Depot?

Diesen Anlegertraum leben derzeit Aktionäre von BB Biotech. Weil das US-Arzneimittelhersteller Celgene haussiert, schießt auch der Kurs der Schweizer Biotech-Beteiligungsgesellschaft in die Höhe. Denn der Spezialist für Krebsmedikamente ist mit 13 Prozent im BB-Portfolio gewichtet.

Rein rechnerisch geht grob die Hälfte des Kursanstiegs seit Jahresanfang auf Celgene zurück. Größere Wertbeiträge kamen außerdem von Incyte und Isis Pharmaceuticals.

Der Abstand zwischen dem Wert der Beteiligungen und dem Kurs der Aktie ist indes nur geringfügig kleiner geworden. Diese häufig kritisierte Lücke wird sich wohl nie schließen, schafft aber eine "stille Reserve" für Neueinsteiger.

Zudem könnten neben Aktienrückkäufen auch 4,5 Prozent direkt als Ausschüttung an die Anteilseigner fließen, da sich das Management nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Vontobel auf eine attraktivere Dividendenpolitik festgelegt hat.

Neuanleger sollten bis 76 Euro akkumulieren, neue und alte Bestände bei 63 Euro abgesichert werden.

|
Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (9563)
Organisationen
BB Biotech (7)
Celgene (54)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Flüchtlinge in Europa: "Ich bin dankbar, dass ich jetzt hier bin"

Immer mehr Flüchtlinge strömen nach Westeuropa. Viele Länder sind mit den Massen überfordert, die Stimmung heizt sich auf. Einblicke in die Lage auf den griechischen Inseln und in anderen Teilen Europas - mit Video. mehr »

KBV-Befragung zeigt: Lange Wartezeiten für die meisten Patienten kein Problem

Lange Wartezeiten auf einen Arzttermin - ist das nur eine Illusion? Laut aktueller KBV-Versichertenbefragung jedenfalls sind fast zwei Drittel der Patienten mit der Terminvergabe zufrieden. KBV-Chef Dr. Andreas Gassen räumt aber auch Probleme ein. mehr »

Pro Jahr: Arztpraxen buttern vier Milliarden Euro in Bürokratie

In Arzt- und Zahnarztpraxen werden im Jahr vier Milliarden Euro für Bürokratie ausgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt der Nationale Normenkontrollrat in einer Untersuchung gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Selbstverwaltung. mehr »