Ärzte Zeitung App, 04.09.2014

Fachzahnärzte

Selbständigkeit kostet rund eine halbe Million

DÜSSELDORF. Fachzahnärzte wie etwa Kieferorthopäden oder Oralchirurgen mussten einschließlich Finanzierungskosten im vorigen Jahr durchschnittlich knapp 450.000 Euro  für die Niederlassung investieren. Laut Auswertung der Existenzgründungsfinanzierungen 2013 der apoBank ist das Verhältnis von Neugründungen zu Übernahmen bei den Fachzahnärzten annähernd ausgeglichen.

Während bei den Kieferorthopäden 58 Prozent die Praxisneugründung bevorzugen und 42 Prozent auf Übernahmen setzen, liegt das Verhältnis bei den Oral- sowie den Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen 52 Prozent (Neugründung) zu 48 Prozent (Übernahme).

Neugründungen kosteten den Angaben zufolge zwischen 522.000 Euro (bei Kieferorthopäden) und 577.000 Euro (Oralchirurgen und MKG). Für Übernahmen wurden dagegen nur zwischen 321.000 Euro und 432.000 Euro fällig.

Besonders kooperationsfreudig zeigten sich 2013 die Oral- und die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen. Sie entschieden sich bein Schritt in die Selbständigkeit für eine kooperative Praxisform. Bei den Kieferorthopäden suchten dagegen nur 27 Prozent die Gemeinschaft. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »