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Höhere Vergütung für den Aufsichtsrat

Nach fünf Jahren Pause haben die Vertreter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank die Vergütung für den Aufsichtsrat angepasst.

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DÜSSELDORF. Die 20 Aufsichtsratsmitglieder der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erhalten ab 1. Juli eine deutlich gesteigerte Vergütung. Das haben am vergangenen Freitag die Vertreter der Genossenschaftsbank beschlossen.

Insgesamt werde eine Steigerung der Gesamtvergütung um durchschnittlich 31 Prozent erzielt, hieß es bei der Versammlung in Düsseldorf.

Ordentliche Aufsichtsratsmitglieder erhalten nun 16.000 Euro Jahresfestbezüge, der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Zweieinhalbfache, also 40.000 Euro.

Hinzu kommt die Vergütung für Ausschusstätigkeiten, die stark nach Verantwortung und Beanspruchung variieren. Das Sitzungsgeld liegt bei 1200 Euro.

Letzte Erhöhung war 2010

Zuletzt war die Aufsichtsratsvergütung 2010 erhöht worden. Zur Begründung hieß es, dass die Verantwortlichkeiten und Haftungsfragen bei Mitgliedern im Aufsichtsrat von Unternehmen zuletzt weiter verschärft haben - was generell zu einer entsprechenden Kompensation geführt habe.

Die Untersuchung einer Beratungsgesellschaft habe ergeben, dass die apoBank unter dem Niveau vergleichbarer Institute liege.

Bei der Versammlung standen auch mehrere Aufsichtsräte zur Wahl. Für die Ärzte neu in das Gremium gewählt wurde der Orthopäde Dr. Torsten Hemker aus Hamburg. Er ist dort Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerks der Ärztekammer.

 Wiedergewählt wurden für die Zahnärzte Dr. Karl-Georg Pochhammer (KZV Berlin) und für die Apotheker Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).

Außer Hemker sitzen für die Ärzte noch der ehemalige KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler sowie der BÄK-Vorsitzende Professor Frank Ulrich Montgomery im Aufsichtsrat der Bank. Apotheker Hermann Stefan Keller wurde als Aufsichtsratsvorsitzender im Amt bestätigt. (ger)

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