Ärzte Zeitung, 18.08.2015

Mieterbund

Nebenkosten bleiben stabil

BERLIN. Nebenkosten für Heizen, Wasser und Abwasser, den Hausmeister oder die Müllabfuhr machen in Deutschland im Schnitt ein Viertel der Miete aus. Dafür, dass Wohnen zuletzt vielerorts teurer wurde, sind sie aber nicht verantwortlich. Das zeigt der aktuelle Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds.

Unterm Strich müssen Mieter demnach nämlich nicht mehr Betriebskosten zahlen als in den vergangenen Jahren. Für die aktuelle Abrechnung des Jahres 2014 sei sogar eine Entlastung zu erwarten, sagte Mieterbund-Geschäftsführer Ulrich Ropertz. Den gerade ausgewerteten Abrechnungsdaten von 2013 zufolge summieren sich die Nebenkosten im Schnitt auf 2,19 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat.

Das sei rund ein Viertel der durchschnittlichen Gesamtmiete, sagte Ropertz. Den Löwenanteil machen Heizkosten (1,24 Euro) und warmes Wasser (0,27 Euro) aus. Für das Jahr zuvor hatte der Mieterbund Betriebskosten von 2,20 Euro ausgewiesen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10401)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »