Ärzte Zeitung, 29.01.2016

BFH-Urteil

Hausnotruf mindert Einkommensteuer

MÜNCHEN. Die Kosten eines Hausnotrufs können steuerlich als "Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen" geltend gemacht werden. Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) in München gilt dies auch im "betreuten Wohnen" (Az.: VI R 18/14).

Der Kläger wohnt in einer Seniorenresidenz und hatte mehrere Posten seines Betreuungsvertrags steuerlich geltend gemacht. Das Finanzamt erkannte nur Hausmeisterkosten und Reinigung als "haushaltsnah" an, nicht aber den Notruf.

Doch der stelle schnelle Hilfe im Notfall sicher, so nun der BFH. Das sei eine Aufgabe, die üblich auch im Haushalt lebende Familienangehörige übernehmen. Daher gehöre auch der Notruf zu den "haushaltsnahen Dienstleistungen". (mwo)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10241)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »