Ärzte Zeitung, 01.02.2016

PLATOW-Empfehlung

Softwareschmiede PSI profitiert von Energiewende

Der Anteilschein von PSI hielt sich in diesem Jahr trotz des schwierigen Marktumfeldes sehr gut. Dies lag auch daran, dass die Berliner Softwareschmiede zuletzt mehrere bedeutende Aufträge an Land zog.

Insgesamt sind die Aussichten für die Firma, die unter anderem IT-Lösungen für Stromversorger anbietet, gut. So erfordert die Energiewende den Einsatz immer komplexerer Softwareprogramme.

Auch die Tatsache, dass RWE mit einem Anteil von 18% größter Aktionär bei den Hauptstädtern ist, verdeutlicht, welche Rolle PSI in diesem Zusammenhang einnimmt.

Bei der Optimierung von Fertigungsprozessen in der Stahlindustrie und im Automobilsektor ist die Gesellschaft ebenfalls gut aufgestellt. Deshalb sollte PSI von der Entwicklung hin zur "Industrie 4.0" profitieren.

Bereits im vergangenen Jahr sind die Erlöse innerhalb des Konzerns voraussichtlich um 6% gestiegen. Für dieses Jahr trauen die Analysten (Thomson) dem Management sogar noch eine leichte Beschleunigung beim Umsatzwachstum zu.

Da das EPS zwischen den Jahren 2014 und 2016 von 0,26 auf 0,65 Euro klettern dürfte, ist der Anteilschein für Investoren ebenfalls hoch interessant.

Das 2016er-KGV von 20 erscheint uns gerechtfertigt, da der Nettogewinn im Jahr 2017 um weitere 17% steigen könnte. Anleger greifen bis 13,20 Euro zu (mit Stopp bei 9,65 Euro).

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10280)
Organisationen
PSI (10)
RWE (67)
Thomson (29)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Jo-Jo-Effekt ist riskant fürs Herz

Gewichtsschwankungen sind vermutlich schädlich fürs Herz. Darauf deuten die Ergebnisse einer großen Studie mit KHK-Patienten hin. mehr »

Cannabis als Lifestyle-Produkt?

Ein neues Magazin widmet sich gezielt einem Trend-Thema: Cannabis. Mitte Mai soll es in den Handel kommen. Präsentiert werden auch Rezepte, etwa für Smoothies. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue KBV-Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »