Ärzte Zeitung, 22.08.2016

Platow Empfehlung

IT-Systemhaus S&T nimmt Anlauf zum TecDax

Mit etwas Glück könnte der IT-Technologiekonzern S&T mit Sitz im oberösterreichischen Linz am 19. September in den TecDax aufsteigen. Das ist der eigenen Kursstärke, aber auch der Schwäche wichtiger Konkurrenten geschuldet. Befanden sich die beiden Indexmitglieder Siltronic und Süss Microtec beim Kriterium Börsenwert des Streubesitzes bereits hintenan, könnten die Rückstände durch die erneut divergierende Kursentwicklung bis zum nächsten Prüftermin sogar noch größer werden.

Sollte das österreichische IT-Systemhaus auch beim Handelsvolumen aufholen, wäre ein Aufstieg in Deutschlands Technologieaktienindex nur noch eine Frage der Zeit. Aber auch ohne TecDax -Zugehörigkeit ist der Titel aussichtsreich. Nachdem der Konzern im ersten Halbjahr nach Plan, aber nicht überschäumend performt hatte (Umsatz +4 Prozent, EBITDA +21 Prozent), könnte sich das Umsatzwachstum 2017 wegen des hohen Auftragsbestands von fast 200 Millionen Euro auf über 15 Prozent beschleunigen. Das EBITDA-Plus sollte mindestens Schritt halten, weshalb die Aktie mit einem 2017er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 günstig bewertet ist. Anleger greifen daher mit Stopp bei 6,35 Euro zu.

Chance:HHHH Risiko:HHH ISIN: AT0000A0E9W5

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10248)
Organisationen
S&T (1)
Siltronic (8)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »