Ärzte Zeitung, 19.11.2014

Marktforschung

Fitnessbänder fürs Handgelenk weniger gefragt

STAMFORD. Ins Geschäft mit Fitness-Armbändern drängen immer mehr Anbieter - doch der Markt wird laut Experten kleiner.

In diesem Jahr werde der Absatz der Bänder um ein Drittel auf 20 Millionen schrumpfen, prognostizierte die Analysefirma Gartner am Dienstag. Für 2015 rechnen die Marktforscher mit einem weiteren Rückgang auf 17 Millionen Geräte.

Auslöser seien das Interesse der Nutzer an Sportuhren mit mehr Funktionen sowie der neuen Geräteklasse der Computeruhren, sagte Gartner-Analystin Angela McIntyre.

Die Fitness-Armbänder zählen meist die Schritte der Nutzer und die dazugehörige Software errechnet daraus weitere Infos wie zurückgelegte Entfernung oder Kalorienverbrauch.

Im vergangenen Jahr stiegen auch Elektronik-Konzerne wie Sony oder LG und Handy-Anbieter wie Huawei in den Markt ein. Pioniere des Geschäfts wie Jawbone oder Fitbit setzen nun auf fortgeschrittene Modelle, die unter anderem die Herzfrequenz überwachen können. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »