Schreiben lernen

Veröffentlichen leicht gemacht

In einer neuen Autorenwerkstatt lernen junge Mediziner, worauf es beim wissenschaftlichen Schreiben ankommt.

Von Anne Zegelman Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. Die ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen sind für jeden Mediziner ein wichtiger Schritt in seiner Karriere als Wissenschaftler. Wer in Fachzeitschriften publizieren will, muss gewisse Regeln beachten. Da das wissenschaftliche Schreiben aber gerade am Anfang schwierig ist, bietet Springer Medizin eine webbasierte Autorenwerkstatt an, die den Einstieg erleichtern und Einblicke in den Auswahl- und Veröffentlichungsprozess bieten soll.

Die Online-Kurse helfen, sich einen Überblick über das Schreiben, Einreichen, Begutachten und Veröffentlichen eines Manuskripts zu verschaffen. Jeder Online-Kurs besteht aus 15-25 Kursseiten, interaktiven Fragen, Beispielen und Checklisten plus einem Quiz mit fünf Fragen. Nach erfolgreichem Abschluss gibt es eine Teilnahmebescheinigung.

Die Autorenwerkstatt gliedert sich in fünf Online-Kurse:

- Wie verfasse ich ein Manuskript? Die Tipps sollen helfen, einen möglichst guten Beitrag zu schreiben. Dazu werden alle relevanten Aspekte thematisiert: von der Hintergrundlektüre über das Studiendesign bis zur Gliederung des Manuskripts und Vorbereitung von Abbildungen.

- Writing in English für deutschsprachige Autoren: Das Schreiben und Publizieren auf Englisch kann eine Herausforderung darstellen. Dieses Tutorial soll Nichtmuttersprachlern helfen, Fehler zu vermeiden, die beim Verfassen wissenschaftlicher Texte auf Englisch häufig vorkommen.

- Wie funktionieren Publikation und Begutachtung? Welche Zeitschrift bietet die passende Plattform für eine Veröffentlichung von Forschungsdaten? Wie maximieren junge Autoren die Chancen, dass ihr Beitrag zur Publikation angenommen wird? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es im dritten Tutorial der Autorenwerkstatt. Die Teilnehmer werden durch den gesamten Publikationsprozess geleitet, von der Auswahl einer Zeitschrift bis zur Überarbeitung im Peer-Review-Verfahren.

- Anleitung zur Open-Access-Veröffentlichung: Mit seinen Anfängen im Jahr 2000 ist das Open-Access-Konzept ("offener Zugang") ein relativ neues Publikationsmodell in der langen Geschichte wissenschaftlicher Zeitschriften. Das vierte Modul gibt einen Überblick über Open Access und entkräftet einige Mythen rund um dieses Publikationsmodell.

- Leitfaden zur Peer-Review-Begutachtung: Die kompetente Begutachtung erfordert Wissen und Erfahrung. Das fünfte und letzte Tutorial der Autorenwerkstatt bietet eine Einführung in die Peer-Review-Begutachtung und erklärt, wie man bei der Prüfung eines wissenschaftlichen Beitrags vorgeht.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vorschau aufs Wochenende

Herzkongress ESC 2025: Diese neuen Studien stehen im Blickpunkt

Lesetipps
Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen

Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung sind zwar hoch akzeptiert, aber komplett verzichten kann man auf die HbA1c-Messung (noch) nicht.

© stivog / stock.adobe.com

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress