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Innovationspreis für neues Mannheimer Patientenhaus

Für sein bundesweit einzigartiges Patientenhaus- Konzept hat die Universitätsmedizin Mannheim jetzt den RFH-Hospital-Innovation-Preis erhalten.

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MANNHEIM (maw). Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) hat bei dem Wettbewerb um den "RFH-Hospital-Innovation-Preis 2009" der Rheinischen Fachhochschule Köln den ersten Platz errungen. Der Preis wird an Gesundheitseinrichtungen verliehen, die innovative Ansätze bei der sektorübergreifenden Versorgung ihrer Patienten verfolgen. Insgesamt wurden fünf Klinikmanagement-Teams ausgezeichnet. Der erste Platz ist mit 6000 Euro für Fort- und Weiterbildungszwecke dotiert.

Das UMM-Patientenhaus beeindruckte die Jury laut einer UMM-Mitteilung "insbesondere durch die Leistung, eine neuartige integrierte Versorgung zu schaffen, die fach- und abteilungsübergreifend angelegt ist, und mit der messbare Verbesserungen für die Patienten und für die Klinik verwirklicht werden."

Das 2008 errichtete Patientenhaus ist ein innovatives und weithin einmaliges Projekt in der Kliniklandschaft: Bis zu 120 Patienten werden während ihres stationären Aufenthalts in Einbettzimmern mit persönlicher Atmosphäre und Hotelstandard untergebracht (wir berichteten).

In dem Drei-Sterne-Haus wird Patienten kurz vor der Entlassung der Übergang von der vollstationären Versorgung in den normalen Alltag erleichtert. Das Haus dient laut UMM "Patienten, deren Bedarf an pflegerischen Dienstleistungen unter dem auf einer normalen Krankenstation üblicherweise vorgehaltenen Maß liegt (Low Care)". Stattdessen trete der Komfort der Unterbringung stärker in den Vordergrund. Das Angebot richte sich zuzahlungsfrei an alle gesetzlich oder privat Versicherten. Als Kassenleistung erfolge die Abrechnung über Fallpauschalen.

www.klinikum-mannheim.de www.hospital-innovation-preis.de

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