Ärzte Zeitung, 07.04.2011

Klinikkonzern Vivantes mit neuer Komfortstation

BERLIN (ami). Eine neue Komfortstation hat der kommunale Klinikkonzern Vivantes in seinem Klinikum in Berlin-Spandau eröffnet. In die Station mit 33 Betten hat das Unternehmen 1,5 Millionen Euro investiert.

Die Station stehe allen Patienten offen, privat wie auch gesetzlich versicherten, betonte Dr. Dorothea Dreizehnter, Vivantes Geschäftsführerin für das Klinikmanagement.

Alle Wahlleistungspreise seien mit dem Verband der privaten Krankenversicherung abgestimmt, sodass bei privater Zusatz- oder Hauptversicherung Zuzahlungen entfallen würden, teilte Vivantes mit.

Auf der neuen Komfortstation gibt es unter anderem einen Loungebereich und ein geräumiges Restaurant. Die Zimmer sind klimatisiert, die Betten elektrisch einstellbar. Safe, Minibar, moderne Badezimmer, große Flachbildschirme und kostenloser Internetzugang sollen Hotelstandard bieten.

Besonders geschulte Servicekräfte kümmern sich um die Wünsche der Patienten. Auch Dolmetscher für ausländische Patienten hält Vivantes vor. Chefarztbehandlung ist auf der Station eine selbstverständliche Option.

Die Klinik erwartet vermehrt Patienten aus anderen Regionen Deutschlands und aus dem Ausland. Auf der Komfortstation im Vivantes Humboldt-Klinikum kommt nach Unternehmensangaben etwa ein Viertel der Patienten aus dem Ausland.

Den dortigen Komfortneubau mit insgesamt 96 Betten hat Vivantes im vergangenen Sommer eröffnet. Zudem sind weitere Komfortstationen an anderen Standorten geplant.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »