Unimedizin Mainz mit neuem Ganzkörperzähler

Menschen, die gammastrahlende Nuklide eingeatmet oder verschluckt haben, können in der Uni Mainz jetzt mit einem neuen Ganzkörperzähler überwacht werden.

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MAINZ (skh). Die nuklearmedizinische Klinik der Universitätsmedizin Mainz hat einen neuen Ganzkörperzähler in Betrieb genommen.

Das Gerät dient zur Messung von gammastrahlenden Nukliden im Menschen, die über die Atmung oder den Verdauungstrakt inkorporiert wurden.

Ganzkörperzähler werden im Strahlenschutz zur Inkorporationsüberwachung eingesetzt. Die Universitätsmedizin Mainz ist Referenzmessstelle für das Land Rheinland-Pfalz.

Vorgänger des Geräts half auch nach Fukushima

Derzeit gibt es in der Bundesrepublik 25 solcher Geräte für den zivilen Gebrauch. An dem Vorgänger des jetzt erneuerten Zählers wurden zum Beispiel nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima Betroffene und Helfer auf Kontaminationen untersucht.

"Dank dieses Gerätes der neuesten Generation können wir unseren gesellschaftlichen Auftrag der Kontaminationsüberwachung nun noch besser erfüllen" sagte Professor Mathias Schreckenberger, Leiter der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mainz.

"Unser Dank für die Neuanschaffung gilt der Universitätsmedizin Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz", so Schreckenberger weiter.

Die Universitätsmedizin Mainz verfügt seit 1974 über Ganzkörperzähler, die regelmäßig auf den neuesten technischen Stand gebracht wurden.

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