Ärzte Zeitung, 03.07.2012

NAV-Virchowbund kritisiert Unikliniken

BERLIN (ami). Die Forderung der Unikliniken und wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF) nach Abschaffung des Überweisungsvorbehalts für Hochschulambulanzen trifft auf Widerspruch beim NAV-Virchowbund.

Das sei "weder sinnvoll noch wirtschaftlich", so der NAV-Vorsitzende Dr. Dirk Heinrich.

Er plädiert dafür, dass Unikliniken in Forschung, Lehre und Weiterbildung stärker mit dem ambulanten Bereich kooperieren. Die Zukunft der Aus- und Weiterbildung liege im Verbund mit Fachpraxen.

Die AWMF äußerte Bedenken, ob die Strukturen im ambulanten Bereich für eine ambulante Pflichtweiterbildung ausreichen, wie sie beim Ärztetag diskutiert wurde.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (10864)
Organisationen
AWMF (171)
Personen
Dirk Heinrich (166)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »