Ärzte Zeitung, 25.07.2012

Capio Deutsche Klinik übernimmt Gefäßklinik

FULDA/ULM (eb). Die Capio Deutsche Klinik aus Fulda hat nach eigenen Angaben 90 Prozent der Anteile an der Gefäßklinik Dr. Berg in Blaustein/Ulm übernommen.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Capio Deutsche Klinik wird die Gefäßklinik in der bisherigen Form fortführen, heißt es in der Mitteilung. So auch die bisher abgeschlossenen Verträge.

Zudem solle der Wechsel keine Arbeitsplätze gefährden. Denn die Arbeitnehmerrechte seien nicht berührt, da die Blausteinklinik in der bisherigen Rechtsform weiter bestehen wird.

Professor Ralf Peter bleibe Ärztlicher Direktor und stehe auch künftig an der Spitze der Verwaltung.

Die dermatologisch-chirurgische Gemeinschaftspraxis sei von der aktuellen Transaktion nicht betroffen; die bewährte Zusammenarbeit mit der Klinik werde aber wie bisher fortgeführt.

Für zuweisende Ärzte wie für die Patienten ändere sich nichts. In Deutschland hat sich Capio neben Akuthäusern, Rehabilitationskliniken und Pflegezentren vor allem auf die Therapie von Venenerkrankungen spezialisiert und bezeichnet sich mit derzeit 12,5 Prozent stationärem Marktanteil in diesem Fachbereich als Marktführer.

Im internationalen Vergleich sind die sechs Capio Venenzentren Spitzenreiter in der Behandlungsqualität. Patienten und Krankenversicherungen können bei Krampfader-Operationen mit niedrigsten Rückfallquoten und Operationsrisiken bei vergleichbaren Eingriffen weltweit rechnen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »