Ärzte Zeitung online, 08.08.2012

Umsatzplus

Paracelsus Kliniken machen mehr Rendite

Die Paracelsus Kliniken wollen sich zukunftsfähig machen und moderat wachsen. Dazu haben sie jetzt die nötigen Mittel: Im ersten Halbjahr ist der Umsatz gestiegen.

OSNABRÜCK (reh). Die Paracelsus Kliniken können fürs erste Halbjahr 2012 ein Umsatzplus verzeichnen. Wie die Klinikgruppe meldet, legte der Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um 3,3 Prozent zu.

Die Umsatzrendite für die ersten sechs Monate liege bei knapp 8 Prozent. "Diese Ergebnisse ermöglichen es uns, anstehende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Damit halten wir den gesamten Konzern zukunftsfähig und sichern Arbeitsplätze", sagte Dr. Manfred Georg Krukemeyer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung bei den Paracelsus Kliniken.

In 2011 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben 331 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Die Klinikgruppe kündigte an, sich künftig noch stärker auf die Netzwerkstrukturen seiner Einrichtungen konzentrieren zu wollen und darauf Akquisitionen und Übernahmen ausrichten.

"Wir wollen wachsen - aber mit Augenmaß. Eventuelle Zukäufe müssen zu uns passen", so Krukemeyer.

Zu den Paracelsus Kliniken gehören mehr als 40 Einrichtungen an 22 Standorten, darunter Akutkliniken mit besonderen Spezialisierungen sowie Rehakliniken.

Rund 5000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zu dem Konzern mit Sitz in Osnabrück. Die Klinikgruppe ist seit knapp 45 Jahren im Familienbesitz.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »