Ärzte Zeitung online, 26.10.2012

Uniklinik Marburg

Protest gegen Stellenabbau

Über einhundert unbesetzte Stellen, kalter Stellenabbau: Der Betriebsrat am Uniklinikum Gießen/Marburg warnt vor einer Katastrophe. An diesem Samstag soll protestiert werden.

Protest gegen Stellenabbau

Uniklinikum in Marburg: Am Samstag wird protestiert.

© imagebroker / imago

MARBURG (coo). Das Bündnis "Gemeinsam für unser Klinikum" plant einen Aktionstag unter dem Motto "Jetzt erst recht!" am Samstag, 27.10., in Marburg.

Der Tag soll der Auftakt für weitere Protestaktionen gegen den "kalten Stellenabbau" am privatisierten Universitätsklinikum werden.

Es seien bereits mehr als 130 Stellen nicht wieder besetzt worden, kritisierte der Gießener Klinik-Betriebsratsvorsitzende, Klaus Hanschur: "Wenn der Arbeitgeber diesen Kurs weiterfährt, wird das katastrophal in diesem Jahr."

Um diese Entwicklung zu stoppen, hat das Bündnis schon 43.000 Unterschriften an Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) übergeben.

Doch die Landesregierung scheine den Protest nicht ernst zu nehmen. Deshalb sollen weiter Unterschriften gesammelt werden, "bis unsere Stimme gehört wird", so die Marburger Klinik-Betriebsrätin Bettina Böttcher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »