Ärzte Zeitung, 13.02.2013

Berlin

Helios zahlt KV Millionen für Klagerückzug

BERLIN. Sechs Millionen Euro zahlt der private Klinikkonzern Helios an die Kassenärztliche Vereinigung Berlin. Dafür zieht die KV sämtliche seit Mitte 2011 angestrengte Klagen gegen Helios wegen seiner Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) am Standort Berlin-Buch zurück.

Mit dieser außergerichtlichen Einigung sei die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen, teilten Helios und KV gemeinsam mit. Das Strafermittlungsverfahren gegen die Helios-MVZ wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug dauert aber an.

Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) begrüßte die Einigung. Sie sichere die ambulante ärztliche Versorgung im Nordosten Berlins und sei ein positives Signal für alle weiteren MVZ in Berlin.

"Für die Patienten wäre es wünschenswert, wenn auch in den anderen Fällen bald eine Einigung gefunden würde", so Czaja. Auch mit Vivantes und der Charité streitet die KV Berlin über Fragen der MVZ-Abrechnung und -Zulassung. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. (ami)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

"Depressionen erklären solche Taten nicht"

Der Amokläufer von München, der Attentäter von Ansbach - beide sollen wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Experten schließen eine Depression als Erklärung jedoch aus. Wir erkären, wieso. mehr »

Es ist Zeit für neue Kontrazeptiva für Männer!

Internationale Experten haben ein Manifest verabschiedet mit dem Appell, die Forschungen zu Verhütungsmitteln für Männer zu intensivieren. mehr »

Wenn Arbeitnehmer nicht abschalten können

Arbeiten im Park oder früher nach Hause gehen und sich später wieder einschalten - die dank moderner Kommunikationsmittel mögliche Flexibilität wird in der Arbeitswelt gefeiert. Doch es zeigen sich mehr und mehr Kehrseiten. mehr »