Ärzte Zeitung, 07.06.2013

Rhön-Kliniken

Lauterbach gibt Posten im Aufsichtsrat auf

BERLIN/BAD NEUSTADT. Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hat sein Aufsichtsratsmandat beim Klinikbetreiber Rhön aufgegeben.

Lauterbach habe am Mittwoch nach seiner Nominierung im Schattenkabinett von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück den sofortigen Rücktritt aus dem Kontrollgremium erklärt, teilte die Rhön-Klinikum AG mit.

Der Aufsichtsratsvorsitzende und Unternehmensgründer Eugen Münch dankte Lauterbach "für seine langjährige, engagierte Arbeit, die auch in den inhaltlichen Auseinandersetzungen immer konstruktiv und bereichernd für unser Gremium war".

Das Engagement des Politikers im Aufsichtsrat der börsennotierten Betreibergesellschaft war in den vergangenen Jahren immer wieder Zielscheibe der Kritik auch von Ärzten gewesen. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »