Ärzte Zeitung, 04.07.2013

Stationäre Pflege

Analysten errechnen Finanzbedarf von 73 Milliarden Euro

KÖLN. Bis zum Jahr 2030 entsteht in Deutschland ein Bedarf an 371.000 zusätzlichen stationären Pflegeplätzen. Für die ambulante und stationäre Versorgung der voraussichtlich 3,3 Millionen Pflegebedürftigen werden 331.000 neue Pflege-Mitarbeiter benötigt.

Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Pflegeheim Rating Report" des Beratungsunternehmens Accenture, des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Institute for Health Care Business.

Ferner prognostiziert er einen Finanzbedarf von 54 bis 73 Milliarden Euro für die neuen stationären Kapazitäten. Nach der Untersuchung kamen 2011 rund 60 Prozent aller Neuzugänge in stationären Pflegeeinrichtungen direkt aus dem Krankenhaus. (iss)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11024)
Pflege (4599)
Organisationen
Accenture (34)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »