Ärzte Zeitung online, 12.06.2014

Rhön-Klinikum

Aktionäre stimmen über Aktienrückkauf ab

FRANKFURT/MAIN. Die Eigentümer der Rhön-Klinikum AG wollten am Donnerstagmorgen über den Rückkauf eigener Aktien für rund 1,7 Milliarden Euro abstimmen. Der fränkische Krankenhausbetreiber will seine Aktionäre so am Erlös aus dem Verkauf mehrerer Kliniken an den Gesundheitskonzern Fresenius beteiligen.

Das Management äußerte sich vorab zuversichtlich, auf der Hauptversammlung in Frankfurt am Main eine breite Mehrheit für den Vorschlag zu bekommen. Rhön hatte für rund drei Milliarden Euro 40 seiner Kliniken an Fresenius verkauft.

Der Klinikbetreiber will pro Aktie mindestens 23,54 Euro bieten, höchstens aber 25,19 Euro. Mit dem Einzug der zurückgekauften Papiere würde sich das Grundkapital mehr als halbieren. In der Regel steigt durch einen Rückkauf der Aktienkurs.

Dem Deal mit Fresenius war ein jahrelanges Tauziehen vorausgegangen. Inzwischen ist der Zwist mit Konkurrenten, die auch große Anteilseigner von Rhön sind, aber weitgehend beigelegt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

"GOÄ-Novelle bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »