Ärzte Zeitung, 12.09.2014

Minimalinvasive Chirurgie

Albertinen gründet Spezialklinik

HAMBURG. Das Albertinen-Krankenhaus hat Hamburgs erste Spezialklinik für minimalinvasive Chirurgie (MIC) gegründet.

Die MIC-Clinic ist zwar im Albertinengebäude im Hamburger Norden beheimatet, dem sonstigen Krankenhausgeschehen aber räumlich und personell weitgehend entkoppelt. Behandelt werden hier Patienten mit genau definierten gynäkologischen und endokrinologischen Erkrankungen.

Mittelfristig sollen auch allgemeinchirurgische und orthopädische Eingriffe stattfinden. Die MIC-Clinic hat einen eigenen Operationssaal im kürzlich eingeweihten OP-Trakt des Krankenhauses, eine eigene Station mit zehn Betten und ein eigenes Team, das die Patienten durch den Behandlungsprozess begleitet.

Das Albertinen verwies zur Eröffnung auf seine Erfahrung mit minimalinvasiven Eingriffen. Jährlich erfolgten zuletzt allein 2000 gynäkologische und 200 endokrinologische Eingriffe im Albertinen.

Als Vorteil für die Patienten nennt der Klinikbetreiber "Termintreue", weil man sich ausschließlich auf elektive Patienten konzentrieren könne. Patienten, die in der MIC-Clinic operiert werden möchten, benötigen eine Einweisung eines niedergelassenen Arztes. (di)

www.mic-clinic-hamburg.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »