Ärzte Zeitung online, 07.10.2014

Frankfurt

Kliniken wollen mit Drohnen Blut verschicken

FRANKFURT. Mit fliegenden Drohnen wollen Frankfurter Krankenhäuser künftig beim Bluttransport Zeit sparen.

"Der Charme ist, dass wir lebensrettende Substanzen verschicken, keine Bücher", sagte Dennis Göbel, der Geschäftsführer der Agaplesion Frankfurter Diakonie-Kliniken, am Montag in Frankfurt.

Zwei Fluggeräte sollen von der Blutbank aus die drei Krankenhäuser der Gruppe mit Blutproben und -konserven versorgen.

Laut Göbel fliegen sie bei jedem Wetter dank Navigation und Sensoren weitgehend selbstständig. Das soll gerade im Feierabendverkehr Zeit sparen: 50 bis 70 Notfallfahrten zwischen Blutbank und Kliniken gebe es im Jahr.

Die ersten Tests seien erfolgreich, noch gebe es aber keine Rückmeldung der Behörden. (dpa)

[08.10.2014, 10:10:00]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
"Blutsturz"?
Und wenn dann eine mit Blut beladene Drohne mit einer anderen Drohne, einem Polizeihubschrauber, mit unbeteiligten Passanten, anderen Verkehrsteilnehmern oder Klinik-Mitarbeitern zusammen stößt und abstürzt nennt man das Ganze dann wohl "Blutsturz"? zum Beitrag »

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