Ärzte Zeitung, 24.09.2015

Nordrhein

Zentrum in Essen stärkt Versorgung

ESSEN. Am Uniklinikum Essen ist vor Kurzem der Startschuss für das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen (WHGZ) gefallen. Das neue Zentrum bilde das Dach über sämtlichen Einrichtungen, die sich mit der Erforschung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Herzens und der blutführenden Gefäße befassen.

Ziel ist es nach eigenen Angaben, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der Herz- und Gefäßerkrankungen weiter zu intensivieren und zukunftsorientiert zu strukturieren. Patienten sollten unter anderem von der schnelleren Übertragung medizinischer Forschungsergebnisse in die Krankenversorgung profitieren.

Mit dem WHGZ fassten das UK Essen und die Medizinische Fakultät einen weiteren medizinischen Schwerpunkt in einem interdisziplinären Zentrum zusammen. So könnten das Westdeutsche Tumorzentrum Essen (WTZ) im Bereich Onkologie und das Westdeutsche Zentrum für Infektiologie (WZI) bei der Infektiologie sowohl in der Forschung als auch der Patientenbehandlung herausragende Erfolge vorweisen. Darüber hinaus sei das UK Essen führend im Schwerpunkt Transplantation. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »