Ärzte Zeitung, 22.12.2015

Studie

Pflegepersonal insgesamt zufrieden mit Job

HAMBURG. Auch wenn knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Befragten die körperlichen und emotionalen Belastungen in ihrem Job zeitweise als hoch ansehen und sich eine bessere Bezahlung wünschen würden, sind 96 Prozent aller Menschen in Pflegeberufen mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden.

Das ergibt eine repräsentative Studie im Auftrag der Asklepios Kliniken Hamburg, für die nach Unternehmensangaben bundesweit 250 Pflegekräfte in Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen befragt wurden.

Die große Zufriedenheit speise sich vor allem aus dem Gefühl, gebraucht zu werden. Sieben von zehn Befragten wünschten sich im Arbeitsalltag mehr Zeit für ihre Patienten und mehr Kollegen in ihren Teams. (maw)

[08.01.2016, 12:24:46]
Kurt-Michael Walter 
Nebelkerze – Haben die Asklepios Kliniken eine so billig gemachte PR nötig?!
Die Kernaussage, dass „die große Zufriedenheit des Pflegepersonals speise sich aus dem Gefühl, gebraucht zu werden“, ist eine subjektive und äußerst fragwürdige Herleitung aus einer Studie die weder repräsentativ ( dazu ist die Anzahl der Befragten viel zu klein) noch handwerklich Gut gemacht ist.

Aus Sicht eines Arbeitswissenschaftlers stellt sich eher die Frage wie steht es um den betrieblichen Gesundheitsschutz für das Pflegepersonal?

Im heutigen Arbeitsmarkt ist jeder zufrieden wenn er/sie überhaupt einen Job hat, auch wenn er noch so schlecht entlohnt wird.

Die Personalverantwortlichen wissen natürlich wie sie die Instrumente des Personalmarketing im Gesundheitswesen einzusetzen haben und wie sich eine "STUDIE zur JOB-Zufriedenheit" in der Personalrekrutierung unterstützend einsetzen lässt.

Fazit: Pflegpersonal auf dem Arbeitsmarkt mit der Kernaussage zu bewerben: „Bei uns sind alle hoch zufrieden, weil sie gebraucht werden“, ist dann doch schon sehr BILLIG!
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »