Ärzte Zeitung, 21.04.2016

Universitätsmedizin Essen

Datenbank soll Tumortherapie verbessern

Die Essener Universitätsmedizin forciert ihre Bemühungen um eine stratifizierte Medizin.

WALLDORF. Die Essener Universitätsmedizin - sprich das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen - forciert den Aufbau eines sogenannten Clinical Data Warehouse (CDW).

Dabei handelt es sich um ein zentrales Datenbanksystem, in dem Ärzte der Klinik patientenindividuelle Informationen in Echtzeit abrufen können sollen. Als Basis dafür dient die SAP-Technologie "Medical Research Insights", teilt die Klinik mit.

Als erster Schritt werde dem dort ansässigem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) ermöglicht, medizinische und administrative Daten aus unterschiedlichen Quellen zu übernehmen. Ärzte könnten mit diesen Daten auf den Einzelfall zugeschnittene Therapien für ihre Patienten entwickeln.

Zudem ließen sich klinische Forschungsprojekte auf höchstem medizinischem Niveau optimal unterstützen, heißt es. Langfristiges Ziel sei, mithilfe der Software künftig bessere und schnellere Vorschläge zur optimalen Tumorbehandlung zu ermöglichen. (mh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »