Ärzte Zeitung online, 11.08.2016

Ermittlungen zu alternativer Krebsklinik

26 Menschen melden sich

BRÜGGEN/MÖNCHENGLADBACH. Nach dem Tod von drei Patienten einer alternativen Krebsklinik am Niederrhein haben sich bislang 26 Menschen bei den Behörden gemeldet. Acht von ihnen in Deutschland und 18 in den Niederlanden.

Sie folgten einem Aufruf der Gesundheitsbehörden an alle ehemaligen Patienten der Einrichtung, weil die Gefahr eines Gesundheitsrisikos bestehe.

Eine Belgierin sowie eine Frau und ein Mann aus den Niederlanden waren Ende Juli kurz nach der Behandlung in der Klinik in Brüggen gestorben (wir berichteten). Zwei andere Patienten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei untersuche vor allem den Zusammenhang zwischen dem Tod der Patienten und der möglichen Einnahme des Stoffs 3-Bromopyruvat, hatte ein Polizeisprecher gesagt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »