Klinikmanagement

Buhlen um internationale Patienten

Das Uniklinikum Heidelberg profitiert von Medizintouristen. Nun soll noch stärker in Quellmärkten geworben werden.

Veröffentlicht:

HEIDELBERG. Das Uniklinikum Heidelberg erfreut sich eines steigenden Zuspruchs durch Medizintouristen aus dem Ausland. 2015 wurden laut der Heidelberg Marketing GmbH 3500 Patienten aus dem Ausland am Klinikum medizinisch versorgt.

Ein hoher Anteil von ihnen komme zur Behandlung schwerer onkologischer, orthopädischer und pädiatrischer Erkrankungen. Heidelberg ziehe vor allem Patienten aus Russland und den arabischen Golfstaaten an.

Die Marketinggesellschaft wirbt auf dem internationalen Tourismusmarkt nach eigenen Angaben gezielt für die Spitzenmedizin in der Neckarstadt. So informiert die kürzlich in überarbeiteter Neuauflage erschienene Medizinbroschüre in den Sprachen Englisch, Russisch und Arabisch internationale Gäste umfassend über einen krankheitsbedingten Aufenthalt in Heidelberg.

Da viele Patienten mit Angehörigen anreisten und oft über mehrere Wochen in Heidelberg blieben, stellt die Broschüre nicht nur die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten am Uniklinikum vor, sondern informiert auch über geeignete Unterkünfte sowie mögliche Freizeitaktivitäten für die Familienangehörigen.

Beim Medizintourismus will Heidelberg noch mehr Potenzial ausschöpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Agentur gemeinsam mit dem Uniklinikum und Heidelberger Hotels das "Marketingprogramm Internationale Patienten" ins Leben gerufen. Die Märkte Russland und arabische Golfstaaten würden mit gezielter Pressearbeit und speziellen Werbeaktionen bearbeitet. (maw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Atemwegserreger

RKI: RSV-Welle deutet sich an

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn: In nur fünf Tagen per Diät zur Remission?

Lesetipps
Eine ältere Frau klagt über Gelenk- und Muskelschmerzen in ihren Händen.

© Yakobchuk Olena / stock.adobe.com

Kasuistik zu Autoimmunerkrankung

Wüssten Sie, was hinter diesen Symptomen steckt?