Gleichstellung

Charité setzt sich neue Ziele

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Gleichstellung von Männern und Frauen erhält an der Berliner Uniklinik Charité einen neuen Stellenwert.

Gemeinsam mit der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat (SPD) hat Charité-Chef Professor Karl Max Einhäupl Anfang November die Charta „Gleichstellung gewinnt“ unterzeichnet.

Gleichstellungsmaßnahmen an Europas größter Uniklinik reichen nach Senatsangaben von Angeboten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie über eine gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen bis zum Thema Prävention vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.

„Die Charité tut viel dafür, dass Frauen mit den Männern gleichziehen können – als Ärztin oder Pflegefachkraft genauso wie als Wissenschaftlerin. Beide Berufsfelder sind wichtig für Berlin, in puncto Gleichstellung gibt es in beiden Berufsfeldern aber auch noch viel zu tun“, so Kolat.

Die Charité betrachtet sie als Vorbild für andere Unternehmen. Die Uniklinik setze sich sichtbar für eine Unternehmenskultur der Gleichstellung von Frauen und Männern ein.

Die Charta ist das zentrale Element einer Kampagne für eine neue geschlechtergerechte Unternehmenskultur in Berlin, die Kolat gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer von Berlin initiiert hat. (ami)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Medizintechnik

Erstmals in Leipzig künstliches Herz implantiert

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tierexperiment: Neuer Signalweg identifiziert

Essen in Sicht? Die Leber ist schon aktiv!

Lesetipps
Wo lang im Gesundheitswesen? Der SVR Gesundheit und Pflege empfiehlt mehr Richtungspfeile für alle Akteure.

© StefanieBaum / stock.adobe.com

Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege

Gesundheitsweise empfehlen Primärversorgung für alle – und Quotierung der Weiterbildung

„Wenn die Politik Wissenschaftlern sagen würde, wir wollen dieses oder jenes Ergebnis, ist das Propaganda.“ Klaus Überla – hier im Treppenhaus seines Instituts – über Einmischungen aus der Politik.

© Patty Varasano für die Ärzte Zeitung

Interview

STIKO-Chef Überla: RSV-Empfehlung kommt wohl bis Sommer