Ärzte Zeitung, 11.01.2016

Verhütungsimplantat

Bayer senkt Preise in armen Ländern

BERLIN. Bayer wird sein Verhütungsimplantat Jadelle bis zum Jahr 2023 zu einem um die Hälfte reduzierten Preis für Frauen in ärmsten Ländern weltweit anbieten.

Nach Schätzungen der Reproductive Health Supply Coalition, einem globalen Zusammenschluss privater, öffentlicher und Nichtregierungsorganisationen mit dem Ziel der Sicherstellung des Zugangs zu qualitativ hochwertigen Produkten der reproduktiven Gesundheit in Ländern mit mittlerem und geringem Einkommen, wird die Nachfrage nach Implantaten in diesen Ländern weiter ansteigen.

Das "Jadelle Access Program" soll laut Bayer Frauen in den betroffenen Ländern den Zugang zu dieser bislang nur zurückhaltend genutzten Verhütungsmethode erleichtern und damit auch die Auswahl einer passenden Methode vergrößern.

Bayer stellt die Maßnahme in den Kontext der im September auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York verabschiedeten nachhaltigen Entwicklungsziele.

Ziel Nummer drei strebt hierbei ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters weltweit an. (maw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Ein kleiner Schritt für die Menschheit mit großem Risiko?

Astronauten sterben häufig an Herzkreislaufkrankheiten. US-Forscher haben dieses Phänomen untersucht. Und wir erklären, was sie herausgefunden haben. mehr »

Kann eine nicht wirksame Heilmethode so erfolgreich sein?

Kürzlich veröffentlichte die "Ärzte Zeitung" einen kritischen Beitrag zur Homöopathie. Wir geben den von ihr überzeugten Ärzten die Gelegenheit zu antworten. mehr »

Zunehmende Gewaltbereitschaft

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Arzt in der Berliner Charité herrscht Unsicherheit: Kann man solche tragischen Vorfälle überhaupt verhindern? mehr »