Spectaris

Mittelständler suchen kluge Köpfe

BERLIN (eb). Anlässlich des ersten Demografiegipfels der Bundesregierung am Donnerstag in Berlin macht der Branchenverband Spectaris auf die Bedeutung von ausländischen Fachkräften für deutsche Unternehmen aufmerksam.

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Zwar habe die im April umgesetzte "Blue Card-Richtlinie" Erleichterungen für Ausländer gebracht, die als Fachkräfte in Deutschland arbeiten und leben wollen, erklärte der Medizintechnikverband.

Die Hochqualifizierten-Richtlinie sei aber vor allem auf ausländische Studierende und Absolventen deutscher Hochschulen gemünzt.

"Um den identifizierten Fachkräftemangel, der Deutschland bevor steht, wirklich zu begegnen, müssen auch Maßnahmen ergriffen werden, ausländische Fachkräfte gezielt im Ausland anzuwerben - und dies proaktiv", so Spectaris-Geschäftsführer Tobias Weiler.

Denn kluge Köpfe hätten die Qual der Wahl. Es dürfe nicht nur darum gehen, Wege zu erleichtern, sondern diese konkret aufzuzeigen und für deutsche innovative Unternehmen auch im Ausland zu werben.

Gerade mittelständische Hightech-Unternehmen seien oft in ländlichen Gegenden angesiedelt. Eine Hürde, die es noch mal schwerer mache, ausländische Fachkräfte für eine Karriere in Deutschland zu begeistern.

Nach Daten des Demographie-Portals www.wegweiser-kommune.de der Bertelsmann Stiftung wachsen urbane Zentren wie etwa München oder Dresden bis 2030 im Schnitt um rund fünf Prozent. Die Bevölkerung in strukturschwächeren Kommunen im ländlichen Raum gehe dagegen bis 2030 um etwa 20 Prozent zurück.

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